Leopold Bachmann Stiftung

 

Projekt - Ozeanien : Nila Salomonen











Beginn (Jahr)

2010

Land und Region

Nila, Salomonen
Wikipedia/Salomon-Islands
Wikipedia/Shortland-Inseln

Projekt 

Berufsbildung: Bau der Don Bosco Secondary School
Ausführliche Beschreibung

Tägerschaft: Lead

Bischof Luciano Capelli SDB, Diözese Gizo Nila, Shortland Island, Salomonen

Trägerschaft vor Ort

Caritas Schweiz

Motivation

Schaffung eines Bildungsangebotes für praktische und theoretische Sekundarbildung.

Zweck

Lokale und regionale Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung.

Projektbeschreibung

Derzeit gibt es auf den Shortland Inseln nicht genügend Schulen oder Berufsausbildungszentren, um allen Kindern nach der Grundschule (d.h. nach dem 6. Schuljahr) eine Ausbildung garantieren zu können. Eine weiterführende Schule kann nur auf anderen, weit entfernten Inseln besucht werden. In der Nilo Secondary School haben die Schüler die Möglichkeit einer weiterführenden, staatlich anerkannten und geförderten theoretischen und praktischen Bildung (3 Jahre). Die SchülerInnen sollen lokal gefragte Kenntnisse in Agrotechnologie, Fischzucht und –konservierung sowie im Reisanbau erlernen und anschließend zur Entwicklung ihrer Gemeinschaften professionell beitragen. Damit werden lokale Wirtschaftskreisläufe professionalisiert und der Selbstwert der Gemeinschaften gestärkt. Nach Fertigstellung soll die Schule 240 Kinder (Mädchen und Burschen) aufnehmen können.

Mittelfristige Ziele 

  • Ermöglichung des Zugangs zu qualitativer Sekundarbildung und marktorientierten, berufsspezifischen Fähigkeiten.
  • Weiterführung der Schulbildung für die Absolventen der Primarschule.
  • Schaffung von beruflichen Perspektiven.
  • Etablierung eines Bildungsangebotes für den spezifischen lokalen Kontext.
  • Gemeinsames Ownership durch gezielte Involvierung der Gemeinden in den Bau.
  • Aufbau der notwendigen Infrastruktur: Schulgebäude, Internat für Mädchen und Burschen, Sportplatz.

Langfristige Ziele

  • Stärkung lokaler Wirtschaftskreisläufe.
  • Verbesserung des Lebensstandards in der Region.
  • Förderung der bewussten Anerkennung von qualitativer Bildung.
  • Förderung der Solidarität unter den verschiedenen Dorfgemeinschaften über den gemeinsamen Schulbau.

Nachhaltigkeit
(Sicherstellung der Fortführung des Projektes)

  • Mit der Genehmigung zur Errichtung der Schule hat die Regierung zugesagt, alle Gehälter der Lehrer zu übernehmen. Weiterhin leistet die Regierung einen Beitrag für die Unterbringung und Ernährung der Schüler.
  • Die Erhaltung des Gebäudes bleibt in der Verantwortung der Salesianer. Die Unterstützung zur Schulerhaltung durch die lokale Regierung ist dokumentiert.
  • Es wird ein Schulgarten (Reisfelder, Gemüse, Obst) angelegt, der von den Schülern als ihr Beitrag betreut werden wird. Bis diese Arbeit von Schülern übernommen werden kann, betreut das Landwirtschaftsministerium die Anbauflächen.

Wie verläuft das Controlling?

Bischof Capelli besitzt die lokale Verantwortung und Kontrolle über den Projektverlauf.

Wirkungsmessung durch wen?

Die Wirkungsmessung erfolgt durch die Diözese Gizo.

Hintergrundinformationen


http://www.catholicgizo.org