Leopold Bachmann Stiftung

 

Projekt - Kosovo : 4 Gemeinden









Beginn (Jahr)

2009 - 2010 Phase 1, 2011 - 2012 Phase 2

Land und Region

Kosovo, Gemeinden Ferizaj, Lipjan, Podujeva, Gracanica
Wikipedia: Ferizaj, Lipjan, Podujeva, Gracanica

Projekt 

Gemeindeentwicklung/Nachhaltigkeit: Soziale Integration und Verbesserung der Lebensbedingungen der Roma in Kosovo
Ausführliche Beschreibung

Tägerschaft: Lead

HEKS, Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schwiez, Seminarstrasse 28, Postfach, 8042 Zürich

Trägerschaft vor Ort

Integration der Roma in die Gesellschaft und Verbesserung ihrer Lebensbedingungen.

Motivation

Vier Dörfer und der Bezirkshauptort Ikwotos werden dank dem Bau einer Wasserfassung und eines Verteilsystems mit sauberem Trinkwasser versorgt.

Zweck

Die verschiedenen Roma Gemeinschaften (Roma, Ashkali und Ägypter) sind die am stärksten benachteiligte Bevölkerungsgruppe im Kosovo. Ziel ist, die soziale und ökonomische Integration der Roma im Kosovo zu fördern und ihre Lebenssituation mit Hilfe folgender Massnahmen zu verbessern:

  •  Förderung der Bildung (Schulbildung und berufliche Ausbildung, Alphabetisierung).
  •  Förderung von Arbeit und Einkommen.
  • Verbesserung der Wohnverhältnisse - Siedlungsinfrastruktur und Wohnverhältnisse (ab 2012) und damit auch Förderung von Hygiene und Gesundheit.
  • Institutioneller Aufbau und Capacity Building für die  Nichtregierungsorganisation (NGO) Voice Roma und und weitere lokale Roma-NGO’s.

Projektbeschreibung

  • Mit gezielten Fördermassnahmen soll der vorzeitige Schulabgang vermindert und der Besuch der Berufsschule gefördert werden.
  • Schätzungen von  Nichtregierungsorganisationen zufolge haben 90-95 % der Roma keine feste Arbeit. Mit Berufsbildung und der Förderung von Einkommen schaffenden Aktivitäten soll diese Situation verbessert werden.  Geplant sind 30-40 Kleinprojekte. Die ausgewählten Familien sind dabei als Kleinstunternehmer selber „Investor und Bauherr“ für ihren Betrieb.
  • Die Infrastrukturen am Rande des Dorfes hört oft dort auf, wo die Roma Siedlung beginnt. Analog zu den Vorjahren konnten weitere kleinere Infrastrukturverbesserungen realisiert werden.
  • HEKS entwickelte in Nordserbien einen „owner driven“ Sanierungsansatz. Kernpunkt ist, dass die Roma den grössten Teil der Sanierungsarbeiten unter Anleitung selber ausführen. Sie werden dabei fachlich ausgebildet und beraten.

Mittelfristige Ziele 

  • Verringerung des vorzeitigen Schulabganges auf der Primarschulstufe.
  • Höherer Anteil Roma auf des Sekundarschulstufe.
  • Verbesserte Berufsbildung.
  • Verbesserte Wohnsituation.

Langfristige Ziele

Verbesserung der Grundausbildung, der Berufsbildung, der Einkommensmöglichkeiten und der Wohnverhältnisse von Roma.

Nachhaltigkeit
(Sicherstellung der Fortführung des Projektes)

  • Die schulbegleitenden Förderprogramme sollen in das Bildungssystem im Kosovo integriert werden.
  • Dank besserer Ausbildung und besseren beruflichen Fähigkeiten sollen die Roma für ihren Lebensunterhalt selber aufkommen.

Wie verläuft das Controlling?

  • Voice of Roma als Partneristitution ist für die korrekte Projektimplementierung verantwortlich.
  • Der HEKS Programmbeauftragte begleitet und betreut das Projekt eng. Alle wichtigen Entscheide werden gemeinsam getroffen und die Umsetzung überwacht.
  • Finanziell wird das Projekt durch das HEKS Controlling geprüft. Jährlich wird das Projekt durch eine autorisierte Buchprüfungsfirma geprüft.


Wirkungsmessung durch wen?

Für jede Projektkomponente wurden messbare Erfolgsindikatoren aufgestellt, die jährlich und am Projektende überprüft werden.

Hintergrundinformationen


HEKS/Projektdetails